KUNSTHAUS AUF DEM ROTEN PLATZ
Vernissage:
05.09.2026 14.00 – 22.00 Uhr
Museumsnacht St.Gallen:
12.09.2026 18.00 – 23.00 Uhr
Ausstellungsdauer:
bis Ende Jahr 2026
Die Galerie für zeitgenössische Kunst Macelleria d’Arte präsentiert das Projekt „Kunsthaus auf dem Roten Platz“, eine kulturelle Initiative, die der zeitgenössischen Kunst sowie der Begegnung verschiedener künstlerischer Disziplinen im Herzen der Stadt St. Gallen gewidmet ist.
Das Projekt entsteht anlässlich des 36-jährigen kulturellen Bestehens der Macelleria d’Arte, einer historischen Kunstinstitution, die seit Ende der 1980er Jahre Künstlerinnen und Künstler der Gegenwart, interdisziplinäre Veranstaltungen und internationale kulturelle Austausche fördert.
Zur Feier dieses Jubiläums werden 36 Künstlerinnen und Künstler aus Malerei, Skulptur, Fotografie, Installation, Performance, Musik und visuelle Kunst an einem großen Ausstellungs- und Kreativprojekt teilnehmen.
Das Projekt möchte eine Verbindung zwischen Kunst, Architektur und öffentlichem Raum schaffen und Bürger sowie Besucher in eine immersive und dynamische Erfahrung einbeziehen. Der berühmte Rote Platz, entworfen von Pipilotti Rist und Carlos Martinez als urbanes „Wohnzimmer“ im Zentrum von St. Gallen, wird so zur idealen Bühne für eine Veranstaltung, die der zeitgenössischen Kreativität und der freien künstlerischen Ausdrucksform gewidmet ist.
„Kunsthaus auf dem Roten Platz“ ist nicht nur eine künstlerische Feier, sondern auch ein Symbol kultureller Verbindung zwischen Künstlern und Künstlerinnen, Publikum und Stadt und bestätigt erneut die Rolle der Macelleria d’Arte als bedeutenden kulturellen Bezugspunkt in der Kunstszene der Ostschweiz.
NEWS & EVENTS
Teilnehmende der Ausstellung
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Andreas Herren geboren am 23.06.1952 wuchs in geordneten bürgerlichen Verhältnissen auf und besuchte die normale Schule. Später liess er sich zum plastischen Chirurgen ausbilden. Mit der Malerei begann er als Kind und entwickelte sich autodidaktisch weiter. Seine Sujets sind mannigfaltig- vom Hasen über Boxer zum Gesicht. Seine Themen sind zärtlich verspielt, üppig, barock aber auch brutal destruktiv. Sein Stil ist figurativ abstrahiert, expressiv. In der aktuellen Ausstellung zu Ehren der MACELLERIA D’ARTE und Francesco Bonanno werden Grandes Dames und Tuntschis gezeigt.
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Ausstelllung roter Platz, Macelleria d`Arte, Francesco Bonanno.
Ausführung in einem Tag, mit Francesco, farbigen Wände im 1.OG & 2.OG: DI 14.07.26
Art of Leonel GmbH
Malen nach Konzept
Walke 43 (B2)
9100 Herisau
M: 078 911 52 44Instagram: @art.of.la
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Wer mit August Dimitrov in den Dialog tritt, der gerät alsbald in einen rhetorischen Hinter-halt. Dabei erweist sich der verstorbene Exil-Bulgare als Meister des politischen Pamphlets. Dimitrovs veritable Wortgewitter gemahnen an seine ersten Jahre in der Schweiz, in denen sich der promovierte Industriedesinger als Hilfsarbeiter verdingte. Noch heute zeugt seine sarkastische und zuweilen selbstironische Ausdrucksweise vom Ungemacht, als politischer Flüchtling gekommen und ein Suchender geblieben zu sein. Doch Dimitrov wäre kein wahrer Künstler, gelänge es ihm nicht, diesen Leidensdruck in pure Schaffenskraft umzuwandeln. So fahren Benzinkanister auch mal als Elefantenherde auf. Oder er nimmt die US-Flagge in sein-en Fokus und lässt sie im frostigen Welt-Klima zum politischen Manifest gefrieren. Am Ende vereinen sich August Dimitrovs fantastische Welten zum universellen Potpourri der hinter-gründigen Art.
Darf Kunst politisch sein? Darf sie Felder des öffentlichen Diskurses besetzen? Oder soll der Spagat zwischen Hirn und Bauch als intellektueller Spitzensport am Ende alleine für dasAuge des Kulturbeflissenen bestimmt sein?
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Landschaft und Stillleben sind Genres, denen ich mich in jüngster Zeit zuwende. Es geht mir um den Kontaktpunkt, an dem Innen- und Aussenwelt aufeinandertreffen und darum, diesen immateriellen Ort in Malerei zu materialisieren.
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Der Künstler u. Musiker Bobby Moor betreibt seit 2011das Atelier Galerie Xaoxart an der Langgasse 16 in dem er arbeitet und kleinere Ausstellungen, Konzerte oder Lesungen präsentiert. Seit 2022 arbeitet und betreibt das “St.Galler Original“ auch ein Atelier an der unteren Kräzern. Er arbeitet meist auf Leinwand mit Akryl od. Ölfarben. Mit dem Flachmal Roller hat er eine eigene Technik ins Leben gerufen. Er schreibt auch Lautgedichte und Komponiert. Ein Freund seiner Arbeiten schrieb einmal: Bobby Moor der Künstler ist wie ein Bild das aus vielen Mosaiksteinchen besteht. Er ist Maler, Bildhauer. Fotograf, Musiker. Bobby Moor ist ein Besessener-besessen vom Leben. Seine Bilder sind grazil, berauschend, bewegend, urgewaltig, wild, ungestüm, lassen einen nicht mehr los. Sie sind wie das Leben.
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Neben ihren schrillen und liebevollen Alltagscollagen, in denen Grosses und Kleines aufeinandertreffen, schöpfen Bošković-Scarth auch mit gemalten Sticker-Installationen aus den Untiefen ihres Erlebten, Erträumten und Erfundenen. In entwaffnender Ehrlichkeit tauschen sich die beiden dabei permanent über sämtliche Unsicherheiten und Entscheidungen ihrer Arbeit aus. So entsteht auch in diesem Format eine gewitzte, scharf- und tiefsinnige Chronik unserer komplett verwirrten Zeit.
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Wenn Gedanken tanzen
Oder gefangen sind.
Bisweilen.
Einen Weg an die Oberfläche suchen.
Auf Widerstand stossen.
Um sich zu befreien.
Beflügeln. Berühren.
Und als Erfahrung bleiben. -
Special Guest
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Cécile Donato Soupama vereint lyrische Abstraktion und soziopolitisches Engagement. Dank einer handwerklichen Technik stellt die Künstlerin ihre eigenen Mischungen aus reinen Pigmenten und Öl her. So erzeugt sie eine Tiefe und ein Licht, die das rohe Material veredeln.
Cécile Donato Soupama fonde con forza astrazione lirica e impegno sociopolitico. Grazie a una tecnica artigianale, l'artista crea i propri impasti di pigmenti puri e olio. Il gesto scolpisce così la tela, generando uno spessore e una luce che sublimano la materia grezza.
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Mit meiner Kunst möchte ich auf Themen aufmerksam machen, die für mich von grundlegender Bedeutung sind, insbesondere auf die Auseinandersetzung mit uns selbst. Wer sind wir wirklich? Welche Werte tragen uns? Welche Ziele und Träume leiten unser Leben? In einer Welt, die sich unaufhörlich verändert und immer schneller wird, fällt es oft schwer, sich selbst treu zu bleiben. Allzu leicht verlieren wir uns in Erwartungen, Routinen und der Masse. Meine Werke sollen keine fertigen Antworten geben. Vielmehr möchte ich die Besucherinnen und Besucher durch Emotionen dazu einladen, innezuhalten, nachzudenken und Gewohntes zu hinterfragen. Ich wünsche mir, dass Menschen sich in meinen Bildern wiederfinden. Dass sie darin etwas erkennen, das ihnen vertraut ist: eine Emotion, einen Gedanken oder einen Teil ihrer eigenen Geschichte. Dass sie sich mit dem Werk verbunden fühlen und sich darin ein Stück weit selbst begegnen. Leben wir so, wie es wirklich unserem Inneren entspricht? Oder folgen wir Vorstellungen, die andere für uns geschaffen haben?
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Manche Werke wollen sofort gesehen werden. Dieses nicht. Es wartet. Holz trägt Zeit in sich. Vielleicht berührt uns deshalb eine Skulptur nicht auf den ersten Blick, sondern erst beim zweiten. Ich möchte keine Geschichte erzählen. Ich wünsche mir, dass jede und jeder eine eigene entdeckt. Manchmal genügt es, einfach einen Moment länger stehen zu bleiben.
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Federico Primerano ist ein italienischer bildender Künstler, der in St. Gallen lebt und arbeitet. Seine künstlerische Praxis bewegt sich zwischen Skulptur, Fotografie und Installation. Im Zentrum seiner Arbeit stehen die Beziehungen zwischen Material, Zeit und Erinnerung. Durch die Transformation von Materialien und elementaren Formen entstehen Werke, die Landschaft, Körper und Prozesse der Veränderung reflektieren. Mit einer reduzierten und experimentellen Bildsprache untersucht er das Spannungsfeld zwischen Präsenz und Abwesenheit sowie zwischen Natur und Künstlichkeit und lädt die Betrachtenden dazu ein, das wahrzunehmen, was gewöhnlich verborgen bleibt.
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Federico Pinto Schmid (DiPinto) ist ein zeitgenössischer italienischer Künstler. Mit seinen Werkserien Materia und Netti erforscht er das Zusammenspiel von Farbe, Geste und Struktur. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen spontaner Ausdruckskraft und formaler Präzision und wurden bereits in internationalen Galerien und Privatsammlungen präsentiert.
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Flavio Hodel arbeitet mit fragmentierten Installationen. Für die Ausstellung ‚Kunst am Roten Platz’ erstellt er mit Calciumsulfat und Gips gegossene Werke, die sich an Portalen orientieren und einen Sog generieren. Der ungewohnte Durchlass nimmt Bezug zu den Löchern in der Wand.
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Gedankenrasen
Dieser Zustand beschreibt eine Gegenwart, in der unser Bewusstsein ständig zwischen Möglichkeiten, Erinnerungen und Erwartungen pendelt. Die Ausstellung greift dieses Spannungsfeld auf und übersetzt es in eine räumliche Erfahrung.
AXel oberstrass
FRosan von gunten -
Gabriela Maria Clément (Abaska) realisiert Kunst-, Design- und Fotografieprojekte, die von der Natur inspiriert sind. In ihrer Arbeit versteht sie die Natur als Spiegel des Lebens – sie zeigt uns Zusammenhänge, Perspektiven und Wahrheiten, die oft erst auf den zweiten Blick sichtbar werden. Die Kunst begleitet sie seit ihrer Kindheit. Bereits ihr Grossvater war Kunstmaler und prägte ihre Verbindung zum kreativen Schaffen „Alle Perspektiven sind richtig.“ Dieser Gedanke bildet einen zentralen Kern ihres künstlerischen Ausdrucks. Kein Mensch kann alle Perspektiven gleichzeitig sehen oder vollständig verstehen. Jede Wahrnehmung ist einzigartig und eröffnet einen eigenen Zugang zur Wirklichkeit. Wenn eine Perspektive zu uns sprechen könnte, würde sie vielleicht sagen: „Warum versuchst du so lange herauszufinden, wer oder was ich bin? Erkenne, dass nur du diese Perspektive genau so sehen und erleben kannst. Sie gehört allein dir. Darin liegt ihr Wert – und ihr Geschenk.“ In ihren Werken lädt Gabriela Maria Clément dazu ein, die eigene Wahrnehmung bewusst zu entdecken und die Vielfalt unterschiedlicher Blickwinkel als Bereicherung zu verstehen.
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Götz Friedewald zerstört in seinen Werken bewusst Bild- und Bedeutungsebenen, um eine Realität zu erzeugen, die permanent in Bewegung bleibt. Im Kern interessiert ihn dabei nicht das sichtbare Bild selbst, sondern die dahinterliegenden Mechanismen von Wahrnehmung, Identität und kollektiver Wirklichkeit.
„Upmessing" ist eine Kunstserie, die Werke bewusst zerstört – durch Aufschneiden und Fragmentieren – um sie in neue, räumliche Strukturen zu überführen, in denen LED-Elemente Licht und Schatten als aktive Gestaltungskräfte einsetzen. Jeder Schnitt ist zugleich Verlust und Befreiung: Das zweidimensionale Bild verliert seine Geschlossenheit und gewinnt buchstäblich wie metaphorisch an Tiefe. Die Serie verkörpert damit ein künstlerisches Prinzip der Transformation, in dem Zerstörung zur Wertsteigerung wird und jedes Ende einen neuen Anfang markiert.
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HALLE K macht aus ihrem Performance-Video ZITRONENSAND von 1993, live vor der Macelleria dArte, eine Ausstellung, einen Rückblick, eine Installation.
Damals der erste Video-Beamer für Halle K und dafür eine besondere Leinwand, ein weisses Pferd vor der Macelleria dArte, eine Aktion im Januar 1993 in St. Gallen im Zusammenhang mit der Skulpturen und Bilder Ausstellung von Stefan Wartenweiler.
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Thomann analysiert und hinterfragt das aktuell vorherrschende Menschenbild mittels Bildern, Skulpturen und Installationen. Grundlagen seiner Arbeiten sind Puppen, Dummys, vorgefertigten Figuren, Helden, Heldinnen, Heiligenfiguren, Figuren aus der Kunstgeschichte, Piktogramme, usw.. Zeugen die den Zeitgeist repräsentieren und spiegeln. Die vorgefundenen Figuren werden verformt, zerstört, neu zusammengesetzt oder mit Designerstoffen, Stickerei oder Metall neu interpretiert. So ergeben sich aktuelle und neue Interpretationen für das Hier, Heute und Jetzt. Wenn man den Hintergrund und die ehemalige Bedeutung der verwendeten Skulpturen und Bilder kennt, bekommen seine Arbeiten aktuelle Tiefe und Bedeutung die zum Nachdenken anregen.
Thomanns Arbeiten belustigen, verunsichern, faszinieren und begeistern.
Thomas Zeuge
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Siehst du diesen feinen Staub? Das ist er – ein schwebender, fast unsichtbarer Tanz, der im Lichtstrahl zum Leben erwacht. Diese erste Erinnerung, die mich zurück in meine frühe Kindheit führt, fasziniert mich bis heute: Ich liege in meinem Gitterbett, vielleicht zwei oder drei Jahre alt, und beobachte das Licht, das durch das Fenster hereinfällt und den Staub im Raum zum Tanzen bringt. Die kleinen Partikel bewegen sich wie winzige Sterne, ein eigenes Universum, so nah und doch ungreifbar. Es war, als wäre der ganze Raum ein Märchen. Dieser Moment hat mich nie losgelassen, und ich wusste, dass ich ihn in irgendeiner Weise festhalten wollte. Zuerst dachte ich an eine Zeichnung, aber das Gefühl des bewegten Staubs liess sich schwer einfangen. So kam die Idee zum Video. Der Staub, der mit dem Licht tanzt, die sanfte Unschärfe, die Grenzen zwischen Raum und Erinnerung aufhebt – das wollte ich zeigen. In dieser Installation ist nichts echt, und doch wirkt alles lebendig. Der Staub, der im Licht erscheint und wieder verschwindet, ist eine Metapher für Anwesenheit und Abwesenheit. Ohne Lichtstrahl wird der Staub unsichtbar, aber sobald das Licht auf ihn fällt, ist er präsent, geheimnisvoll und voller Leben. Dieser Wechsel von Massstab und Perspektive verleiht dem Raum eine Tiefe und eine gewisse Ungewissheit. Es bleibt offen, ob man einen kleinen Staubfleck betrachtet oder vielleicht sogar das Universum selbst. Der Raum, der durch das Spiel von Licht und Schatten, von Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, lebendig wird, ist für mich der wahre Protagonist. Es ist ein Raum voller Geheimnisse, voller Geschichten und voller Erinnerungen.
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“Das Leben ist eine grosse Leinwand, bemale sie so bunt wie möglich.”
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Künstliche Intelligenz prägt zunehmend unseren Alltag. Die Installation „Dialog“ rückt daher die Interaktion mit der Technologie bewusst in den Fokus. In einem virtuellen Raum begegnet man einem Sprachmodell auf musikalischer Ebene: Gesprochene Worte werden in den Raum projiziert und beantwortet, während die zugrundeliegenden Rechenprozesse der KI als Glockenklänge und Harmonien hörbar werden. Da auch die eigenen physischen Bewegungen Klang erzeugen, wird die Interaktion selbst zum Instrument.
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Wir danken der Kulturvernetzerin Brigitte Kemmann von der Kulturzentrale herzlich für ihr beherztes und professionelles Engagement bei der Entdeckung und Vermittlung spannender Künstlerinnen:
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„Fado“ eine Mischung aus Schicksal, Erfolg, Erleichterung, Entäuschung und Melancholie. Mit dem selber erstellten Rahmen, gebrochen, rostig, im Sinne von Narben und dennoch standhaft.
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Meine Bilder entstehen wie Atemzüge — jeden Tag neu, aus Energie, Experiment und Überraschung. Ich erschaffe mir freie Räume und fülle sie: mit Farbe, Zeichen, Buchstaben und Symbolen, die im Entstehungsmoment Bedeutung für mich tragen. Was Sie darin sehen, gehört Ihnen.
Ich arbeite in Mischtechnik auf wechselnden Untergründen — aus Gelesenem, Gesehenem und aus fühlbaren Erinnerungen entstehen Portfolios und Sammlungen. Jede Werkgruppe trägt einen Namen, der das alles zusammenhält, ohne es einzuengen. Meine Bilder wollen über ihren Rahmen hinausgreifen — zu Ihnen hin.
Zur Künstlerin:
Maja Jiranek wurde in Belgrad geboren und hat in Serbien, Kalifornien und dem Irak gelebt. Sie lebt und arbeitet heute in München und Neufahrn. Diese kosmopolitische Erfahrung prägt ihr Werk bis heute. Grenzen — zwischen Kulturen, Materialien, Bedeutungen — betrachtet sie als fragwürdige Erfindung des Menschen. Ihre Kunst sucht Grenzenlosigkeit. -
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"Die Stacheldrahtarbeiten sind Werke mit einer Widersprüchlichkeit in sich. Einer Ambivalenz, mit welcher sich der Mensch mit Anbeginn seines Bewusstseins und dem damit einhergehenden Wissen der eigenen Endlichkeit, stetig auseinandersetzt und ihn immer wieder zu abstrusen Taten hinreissen lässt.»
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Geboren am 30. Oktober 1963 und lebe in St. Gallen (CH). 1979–1983 absolvierte ich eine Lehre zum Steinbildhauer. Seit 1984 bin ich in verschiedenen Bildhauerateliers in der Schweiz tätig, mit Teilnahme an mehreren Gruppenausstellungen im Bereich Skulptur. In einem eigenen Bildhaueratelier in Wittenbach war ich von 2001-2020 selbständig, mit Schwerpunkt auf Grabmalgestaltung und freier künstlerischer Arbeit. Derzeit bin ich künstlerisch aktiv im Bereich Zeichnung, Malerei, Tonarbeit, Upcycling-Art sowie Holzschnitzerei im Living Museum Wil.
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NONAME begleitet mich seit einiger Zeit in meiner Arbeit. Mal wirkt die Figur kantig und schwer, mal weich und beinahe verletzlich. Ihr fehlt das, wonach wir meist zuerst suchen: ein Gesicht. Und dennoch scheint sie eine Persönlichkeit zu besitzen. Vielleicht liegt genau darin ihre Stärke. NONAME ist für mich weniger eine Figur als eine Frage: Was bleibt von Identität, wenn alles Persönliche verschwindet?
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Marius ist in St. Gallen aufgewachsen und zur Schule gegangen. Er hat Kunst in New York studiert. Hauptsächlich Malerei. Er wohnt und arbeitet in Tampa USA.
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martin schlegel entwirft textile stoffdrucke für mode- kunst- und architektur. als letzter textiler tischsiebdrucker im deutschsprachigen europa hat er sich in bis zu den internationalen couture- und kunsthäusern einen namen gemacht. gezeigt werden stoffdrucke welche durch abstrahierte, höchst komplexe arbeitsprozesse entstanden sind.
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Geboren 1965 in Kroatien, seit 1991 lebt sie in der Schweiz. Im Jahr 1994 bewegt sie sich nach St. Gallen. Sie hat das Studium Kroatische und Serbische Sprache und Literatur in Osijek abgeschlossen und danach in den verschiedenen Schulen unterrichtet. Besuch der Schule für Gestaltung war ein entscheidender Schritt für Ihre künstlerische Vertiefung und Ausrichtung. Die Wurzeln und essenziell für sie sind Natur, Literatur, Musik und Expressionismus.
«Ein grosses Geheimnis ist ALLES.
Der Kosmos. Das menschliche Wesen.
Der Ursprung. Der Weg. Das Sein. Der Sinn.
Alles ist eine Wiederholung?
Kunst?
Reflexion und Mystik des Moments.» -
Die Skulpturen von Miriam Rodriguez Startz entstehen bewusst spontan und unmittelbar. Als haptisches Momentum verdichten sie eine Präsenz, die durchzogen ist von Bewegung, Spannung und Zeit. Unglasierte, polierte Oberflächen laden zur Berührung ein. Sie erforschen Beziehungen im Raum sowie das Wechselspiel von Form, Leere und Wahrnehmung. Material, Licht und die Betrachtenden lassen die Skulptur immer wieder neu entstehen.
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Kirker Mikro, Mikrowelle, Mirkowelle. Unter dem Berg die Wellen. Under the mountain the waves. Bibi Tel. Bibi Fax. Vivement! Brz
Kleiner kleiner bunter Schmetterling
macht Kunst und Kultur so, wie er will.
Mal so, mal so, so soll das sein,
Schmetterlinge sind bunt und nie allein.
Mit Blumen und Bienen und Bienen und Blumen,
umgeben von Summendem, Zischenden, Blubbernden und Brummelnden.
We are stuck!
On this broken burning ship!
Watch the river…
It has no water left.
But our body does.
Because we are alive.
www.offyspace.ch -
M.S. Bastian und Isabelle L. arbeiten seit 2003 zusammen. Gemeinsam hat das Duo in den vergangenen zwei Jahrzehnten ein vielgestaltiges OEuvre geschaffen. Darin bringen sie Trivial- und Hochkultur, Alltag und Kunst, Illustration, Comic und Installation zusammen.
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Rahel Arzi (ehem. Müller) *1975 in Ebnat Kappel und Melanie Tauscher *1973 geboren in Passau DE realisieren ihre Werke im Duo unter dem Namen Müller Tauscher. Die Ideen werden gemeinsam entwickelt, skizziert, ausgefeilt und umgesetzt. Kunst am Bau, Malerei, Collagen, Installations- und Objektkunst sind die Schwerpunkte ihrer Arbeiten. Ihre Werke beschreiben sie selbst als Mischung aus Sarkasmus und Gesellschaftskritik. Stilistisch zwischen Realismus und plakativem Pop angesiedelt, spielt das Duo mit dadaistischen Einflüssen, greift gesellschaftskritische Themen auf und überzeugt mit Wortspielereien. Die Wege von Rahel Müller und Melanie Tauscher kreuzen sich zum ersten Mal Anfang der Neunzigerjahre an der Berufsschule St. Gallen. Bereits zu Beginn der Ausbildung in Zahntechnik erkennen sie ihr gemeinsames Interesse an Kunst und Kultur und aus Freundschaft entwickelt sich eine langjährige künstlerische Zusammenarbeit. Müller Tauscher sind Quereinsteigerinnen, die ihre künstlerische Anerkennung nicht durch einen klassischen Lehrgang an einer Hochschule erlangen, sondern arbeiten seit 25 Jahren autodidaktisch.
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Bildhauerei bedeutet immer, das Volumen zu suchen jene Tiefe, die ein Werk im Raum existieren lässt. Diese Arbeiten verfolgen dieselbe Suche, mit anderen Mitteln.
Malerei, Druck, Gravur, Eisendraht, Zeichnung auf Plexiglas, die Schichten überlagern sich, schaffen zwischen sich Räume und Tiefen. Der Rahmen schließt nichts ein : die Elemente überragen ihn, setzen sich auf ihm fort. Nichts ist eingesperrt.
Erst das Licht vollendet die Arbeit, durchdringt die Schichten und hält das Werk in ständiger Veränderung und Bewegung.
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Im weiten Feld der Malerei folgt der Künstler verschiedenen Spuren – jenen der eigenen Biographie, jenen der kulturellen Erinnerungen, jenen des malerischen Handwerks, jenen der Materialgerechtigkeit, jenen des Vertrauens. Grabiele, dessen Bilder in einem dialogischen Prozess des Auftragens und Wegnehmens entstehen, vertraut den Farben – ihrer Stofflichkeit, aber auch ihrer Wertigkeit. Seine Bilder sind Fenster, die den Blick auf die Welt und Wirklichkeit der Farben freigeben.
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Philipp Bürkler arbeitet künstlerisch und journalistisch vorwiegend zu Themen progressiver Gesellschaftspolitik und des sozial-ökologischen Wandels. Er ist Gründer und Herausgeber des Online-Magazins RESETTER.
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Prozess, Begegnung, Reibung, Experiment und die gemeinsame Suche nach Erfahrung. Die Werke bewegen sich zwischen Illustration, Street-Art und zeitgenössischer Malerei, ohne sich einer eindeutigen Kategorie zu unterwerfen.
www.instagram.com/rouven_lemon/ -
Tuschmalerei - ein stiller Prozess. Tusche anreiben, bis sich langsam ein sattes Schwarz bildet. Das mit Wasser stufenweise zu Grautönen verdünnen. - Wie die Schattierungen des Lebens.
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Samuel Büechi arbeitet mit Ton und den Federn seiner vier Hühner. Er formt Köpfchen, brennt und dekoriert sie («capita decorata infantium decollatorum» oder einfach «geschmückte Köpfchen». Musikalisch liegt sein Fokus auf klassischer Indischer Musik (Santur, Gesang). Politisch war er unter anderem aktiv gegen nächtlichen Kirchenglockenlärm (IG Stiller). Er hat Pharmazie studiert, über Gift- und Heilpflanzen dissertiert und sich auf die Entwicklung und Zulassung pflanzlicher Arzneimittel spezialisiert.
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Augenblicke des Alltags
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Tanja Gujan setzt sich mit dem Körper und seiner Funktion auseinander.
Füsse sind für die Balance, Arme sind zum umarmen da und Brüste wollen frei sein. -
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Der Stein der Erkenntnis
Ausgehend von Goethes „Der Stein des guten Glücks“ entsteht mit der Skulptur „Der Stein der Erkenntnis“ eine neue Betrachtung derselben Grundformen.
Goethes Skulptur „Der Stein des guten Glücks“ vereint Würfel und Kugel. Beim Würfel kann niemand sagen, ob er steht oder liegt. Bei der Kugel kann niemand sagen, ob sie ein Oben oder Unten hat, ein Rechts oder Links, ob sie steht oder rollt. Es ist alles Zufall und alles ist möglich. Goethe widmete die Skulptur Tyche, der Göttin des Zufalls.
In der Skulptur „Der Stein der Erkenntnis“ verändern sich diese Formen. Der Würfel wird zum Quader, die Kugel zum Ellipsoid. Durch diese Verwandlung entsteht Richtung: Länge, Höhe und Breite treten unterschiedlich hervor. Das Ellipsoid erhält eine Achse, ein Oben und Unten, eine Drehrichtung. Die Formen treten in eine bewusste Beziehung zueinander.
Die Skulptur lädt dazu ein, Form nicht nur als Geometrie, sondern als Träger von Bedeutung wahrzunehmen. Jede Veränderung einer Form verändert auch ihre Wirkung, ihre Ausstrahlung und die Art, wie wir ihr begegnen. Aus der Offenheit des Zufalls wird die Möglichkeit der Erkenntnis.
Der Raum ist in Indigoblau gestaltet – der Farbe des Schattens und der Tiefe. Weiss steht dem als Farbe des Lichts gegenüber. Zwischen Schatten und Licht entfaltet sich der Prozess des Erkennens.
„Der Stein des guten Glücks“ im Garten von Johann Wolfgang von Goethe im Weimarer Ilmwiesen. Gewidmet der Göttin des Zufalls, Tyche. Ein Geschenk von Goethe an Charlotte von Stein im Jahr 1777.
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ZanRé verwendet nur gebrauchte Papiereinkaufstaschen und erachtet es als essentiell, dass jemand damit sein Essen im Supermarkt „erbeutet“ und nach Hause getragen hat. Danach lässt ZanRé seinen künstlerischen Ergänzungen, beziehungsweise Gegenentwürfen, freien Lauf. Wobei die grossen Themen wie, Liebe, Tod, Drogen und Sex zelebriert, und persönliche Abgründe genussvoll ausgelotet werden.
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(1939-2024) Seit 1965 lebte Dieter Kemmann in St. Gallen, wo er eine tiefe Affinität zu Kunst und Design entwickelte. Mit seiner Rahmenwerkstatt am Singenberg stand er in engem Austausch mit Kunstschaffenden, Galerien und Museen und fand zugleich Raum für seine eigenen kreativen Ideen. Als gelernter Werkzeugmacher verband er handwerkliche Präzision mit gestalterischer Fantasie. Seine Begeisterung für die konkrete Kunst spiegelt sich in seinen Arbeiten wider, in denen klare Formen, Metall und Material zu einer eigenständigen Bildsprache verschmelzen.
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(1936-2016) Ausgehend von der informellen und konkreten Malerei entwickelt David Bürkler seit den 1950-er Jahren ein vielseitiges Œuvre, das Collagen, Assemblagen, Objektkunst und Skulptur umfasst. Charakteristisch für sein reifes Werk ist die Verbindung von Alltags- und Fundobjekten mit einer reduzierten Formensprache.
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(1942-2024) Bernard Tagwerker entwickelte mit der «Privilegierung des Zufalls» eine eigenständige künstlerische Methode: Er legte Material, Farben und technische Verfahren fest, überliess die Bildgestaltung jedoch Zufallsprogrammen. Während seines Aufenthalts in New York vertiefte er diesen experimentellen Ansatz und schuf Werke an der Schnittstelle von Kunst, Computer und System. Nach seiner Rückkehr nach St.Gallen setzte er die Entwürfe mit eigens umgebauten Plottern um.
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(1945-2026)
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(1963-2026)
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HALLE K Performance-Video ZITRONENSAND von 1993, vor der Macelleria d’Arte
«Kunsthaus auf dem Roten Platz»
Macelleria d'Arte
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